Es gibt ein System, nach dem jeder vernünftig und klar handeln kann.
Dein Ziel ist es, eigene Expertise zu erreichen und du suchst Wissen,
- das dich als Person weiterbringt,
- in deinem speziellem Business und
- in deiner aktuellen Situation.
Du kannst das erreichen, indem du die Dinge
- grundsätzlich verstehst (Was),
- danach für dich selbst verstehst (Warum)
- und dann in die Realität überträgst (Wie).
Es gibt keine „richtigen“ Schritte für Anfänger, Amateure oder Profis! Ansonsten würde es bedeuten, dass du verantwortlich für das Ergebnis bist, dabei bist du verantwortlich für die Anwendung und Evaluation. Durch eine Art “Baukastensystem” kann hier jeder an der Stelle einsteigen wo er Bedarf hat. Die Business Prinzipien und Methoden können in jedem Business und auf jeder Stufe angewendet werden.
Dein Business bzw. auch dein Reifegrad sind am Ende das Element, was darüber bestimmt, was getan werden sollte (Aufsetzen, Testen, Optimieren, Skalieren) und auch wie es getan werden sollte - es ist also vollständig unabhängig vom Wissens- oder Erfahrungsstand der Person, was wann/wie getan werden sollte.
Das System
Person + Business + Prinzipien + Methoden x Evaluation = Erfolg
Variable Elemente
Person:
- Mindset, Unwissen, Wissen, Ziele und Verhaltensmuster
Das Business der Person:
- Markt, Branche, Versprechen, Mechanismus und Zielgruppe
Feste Elemente
Prinzipien (Theorie):
- theoretische Prinzipien, dem ein Business folgen sollte, um die Ziele des Inhabers erreichen zu können - es besteht aus Marketing, Advertising, Vertrieb, Fulfillment und Organisation
Prinzipien sind die „Grundlagen/Leitlinien“, das Warum & Woran wir uns orientieren
Methoden (Umsetzung):
- Die operativen Methoden, dem ein Business folgen sollte, um die Ziele des Inhabers zu erreichen - sie sind die Ziele, Leitfäden, Workflows, Best Practices usw.
- Onboarding → Fulfillment → Kundenbetreuung → Verkauf (Upsell)
Methoden sind die konkreten Vorgehensweisen -das „Wie“
Evaluation (Steuerung):
- Stellt die Erreichung der Zielsetzung aus den angewandten Prinzipien und Methoden sicher bzw. ermöglicht das Eingreifen/Anpassen von Dingen - sie ist quasi der Soll-/Ist-/Wenn-/Dann-Apparat und besteht aus Intervallen, Benchmarks, Regeln, Leitfäden und Best Practices
Der Baukasten
Klassische Wissensdatenbanken sind meist wie Bäume strukturiert (Ordner > Unterordner > Beitrag). Dies führt zu zwei Hauptproblemen: Wissen wird in Silos „vergraben“ und Nutzer verlieren bei komplexen Themen den Überblick.
Dieses System nutzt eine Netzwerk-Struktur. Es basiert auf der Erkenntnis, dass Business-Wissen modular ist. Ein Nutzer sollte an jedem beliebigen Punkt einsteigen können und durch logische Verknüpfungen (Relationen) immer genau das finden, was er gerade braucht . Das System wächst organisch „Step-by-Step“, da Inhalte nicht fertig sein müssen, um bereits sinnvoll im Netzwerk verortet zu sein.
Die vier Elemente der Verortung (Das Koordinatensystem)
Jeder Inhaltsbeitrag hat vier eindeutige Koordinaten, die seine Position im Business-Universum bestimmen.
Element 1 - Die Bereiche (Der Ort)
Stell dir dein Business wie ein Haus vor. Die Bereiche sind die einzelnen Räume. Jeder Raum hat einen eigenen Zweck und eigene Werkzeuge. Wenn ein Einsteiger weiß, in welchem Raum er steht, weiß er auch, welche Aufgabe er gerade löst.
1. Marketing & Advertising – Die Attraktion (Das Schaufenster)
Hier geht es darum, die Aufmerksamkeit des Marktes zu gewinnen und das Interesse der richtigen Menschen zu wecken.
- Worum geht es? Zielgruppen-Analyse, Werbeanzeigen, Content-Erstellung, Marken-Psychologie und Sichtbarkeit.
- Der Nutzen: Es löst das Problem: „Niemand weiß, dass es mich gibt.“ Marketing sorgt für einen konstanten Strom an Menschen, die sich für das Angebot interessieren.
- Das Ziel: Den Markt so weit vorzubereiten, dass Menschen von sich aus sagen: „Erzähl mir mehr.“
2. Vertrieb / Sales – Die Konversion (Das Beratungszimmer)
Dies ist der Ort, an dem aus Interesse ein echtes Geschäft wird. Hier fließen die Gelder und Verträge werden geschlossen.
- Worum geht es? Verkaufsgespräche, Einwandbehandlung, Angebotsgestaltung, Follow-up-Systeme und Skripte.
- Der Nutzen: Es verwandelt „Likes“ und „Anfragen“ in echtes Geld auf dem Konto. Ohne diesen Raum bleibt das Business ein teures Hobby.
- Das Ziel: Eine verbindliche Entscheidung des Kunden herbeiführen und das Versprechen des Unternehmens verkaufen.
3. Fulfillment / Produkt – Die Auslieferung (Die Werkstatt)
Hier findet die eigentliche Arbeit statt, für die der Kunde bezahlt hat. Es ist das Herzstück deiner Dienstleistung oder deines Produkts.
- Worum geht es? Onboarding-Prozesse, Coaching-Inhalte, Projektabwicklung, Kundenbetreuung und Ergebnissicherung.
- Der Nutzen: Es stellt sicher, dass der Kunde auch wirklich das Ergebnis bekommt, das im Vertrieb versprochen wurde. Gute Arbeit hier führt zu Empfehlungen und treuen Kunden.
- Das Ziel: Maximale Kundenzufriedenheit durch exzellente Ergebnisse.
4. Organisation & Systeme – Die Struktur (Der Maschinenraum)
Das ist der Bereich „hinter den Kulissen". Hier werden die Abläufe so dokumentiert, dass sie reibungslos funktionieren - auch ohne dass du alles im Kopf behalten musst.
- Worum geht es? System-Setups, CRM, Automatisierungen, Aufgaben-Management und interne Dokumentation (SOPs)
- Der Nutzen: Es beendet das Chaos, Systeme geben dir die Kontrolle über deinen Arbeitsalltag zurück und sparen massiv Zeit.
- Das Ziel: Ein reibungsloser Ablauf, der das Business unabhängig von der Tagesform des Inhabers macht.
5. Strategie & Management – Die Steuerung (Das Cockpit)
Hier wird nicht „im", sondern „am" Unternehmen gearbeitet. Das ist der Bereich, in dem du vom Facharbeiter zum echten Unternehmer wirst.
- Worum geht es? Finanzplanung, OKR-Prozesse (Ziele & Beweise), Rollenverteilung und Business-Entwicklung.
- Der Nutzen: Es gibt die Antwort auf die Frage: „Wo will ich eigentlich hin?“ Es verhindert, dass man ziellos im Kreis rennt, und sorgt für langfristige Sicherheit und Wachstum.
- Das Ziel: Die richtige Richtung vorgeben und sicherstellen, dass das Unternehmen profitabel und zukunftssicher wird/bleibt.
Zusammenfassung:
- Im Marketing ziehst du sie an.
- Im Vertrieb gewinnst du sie.
- Im Fulfillment machst du sie glücklich.
- In der Organisation hältst du den Laden am Laufen.
- In der Strategie bestimmst du den Kurs.
Element 2 - Die Typen (Die Funktion)
Stell dir vor, dein Wissen wäre ein Werkzeugkasten. Die Typen sagen dir, was das Werkzeug macht und wie man es benutzt. Wenn ein Einsteiger weiß, ob er gerade ein Prinzip oder eine Methode vor sich hat, weiß er genau, ob er gerade „denken" oder „handeln" soll.
1. Prinzipien – Das „Warum“ (Der Kompass)
Prinzipien sind die universellen Gesetze deines Systems. Sie verändern nicht, was der Nutzer tut, sondern wie er darüber denkt. Sie bilden das logische Fundament.
- Worum geht es? Sie enthalten oft Erklärungen zur Logik, zu Zusammenhängen und strategischen Hintergründen. Sätze fangen oft an mit: „Es ist wichtig zu verstehen, dass..."
- Der Nutzen: Sie geben Sicherheit. Ein Einsteiger weiß oft nicht, warum ein bestimmter Schritt wichtig ist. Das Prinzip liefert die Begründung, damit er nicht blind Befehle befolgt, sondern das System dahinter begreift.
- Das Ziel: Den Verstand schärfen und die richtige Entscheidungsgrundlage schaffen.
2. Methoden – Das „Wie“ (Das Kochrezept)
Methoden sind die Werkzeuge für die Tat. Sie sind strikt operativ und führen den Nutzer Schritt für Schritt von A nach B.
- Worum geht es? Sie bestehen meist aus Listen, Checklisten, Workflows oder klaren Handlungsanweisungen. Sie sind das „Rezept", das man einfach nachkochen kann.
- Der Nutzen: Sie nehmen die Angst vor Fehlern. Einsteiger müssen das Rad nicht neu erfinden; sie folgen einer bewährten Route. Das ist das Herzstück der täglichen Umsetzung.
- Das Ziel: Ein konkretes Ergebnis durch strukturiertes Handeln erzeugen.
3. Evaluation – Der „Check“ (Das Messgerät)
Die Evaluation ist der objektive Richter. Sie sagt dem Nutzer, ob er auf dem richtigen Weg ist oder ob er sich gerade in „Beschäftigungstherapie“ verliert.
- Worum geht es? Sie arbeitet mit Zahlen, Benchmarks, Soll-Ist-Vergleichen und klaren „Wenn-Dann“-Regeln.
- Der Nutzen: Einsteiger verwechseln oft „viel arbeiten“ mit „Fortschritt“. Die Evaluation zwingt sie dazu, in Ergebnissen zu denken und Beweise für ihren Erfolg zu finden.
- Das Ziel: Objektive Klarheit über den aktuellen Stand und die Qualität der Arbeit gewinnen.
Zusammenfassung:
- Lies das Prinzip, um zu verstehen, warum wir es so machen.
- Nutze die Methode, um es direkt umzusetzen.
- Nutze die Evaluation, um zu prüfen, ob es funktioniert hat.
Element 3 - Die Business-Phasen (Der Reifegrad)
Stell dir dein Business wie eine Treppe vor. Jede Stufe baut auf der vorherigen auf. Wenn ein Einsteiger versucht, Stufe 4 zu nehmen, bevor er Stufe 1 abgeschlossen hat, wird er stolpern. Die Phasen helfen dabei, zur richtigen Zeit das Richtige zu tun.
1. Fundament – Das Aufsetzen (Die Bodenplatte)
Bevor man ein Haus baut, braucht man ein stabiles Fundament. In dieser Phase geht es darum, die absolute Basis-Handlungsfähigkeit herzustellen.
- Worum geht es? Angebote klar formulieren, grundlegende technische Tools einrichten, Rollen klären und die ersten Strukturen schaffen.
- Der Nutzen: Es beendet das Gefühl von „Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll“. Es schafft die notwendige Ordnung, um überhaupt professionell arbeiten zu können.
- Das Ziel: Den Rahmen bauen, in dem gearbeitet werden kann.
2. Validierung – Das Testen (Die Beweise)
Ein System ist nur so gut wie seine Ergebnisse in der echten Welt. In dieser Phase geht es darum, den „Beweis zu bauen", dass dein Vorhaben wirklich funktioniert.
- Worum geht es? Feedback vom Markt einholen, erste Verkäufe tätigen, Prozesse in der Praxis prüfen und schauen: „Kauft das jemand?“ oder „Funktioniert der Ablauf so, wie ich ihn mir gedacht habe?“
- Der Nutzen: Es schützt vor teuren Fehlern. Statt monatelang im stillen Kämmerlein zu planen, bekommt der Einsteiger echte Beweise, ob er auf dem richtigen Weg ist.
- Das Ziel: Die Bestätigung („Proof of Concept“) erhalten, dass das System funktioniert.
3. Effizienz – Das Optimieren (Der Feinschliff)
Wenn du weißt, dass etwas funktioniert, mach es profitabel und reibungslos. Hier wird der „Motor" des Unternehmens getunt.
- Worum geht es? Zeitfresser eliminieren, Kosten senken, Abläufe automatisieren und die Qualität der Ergebnisse glätten. Hier wird aus einem funktionierenden Prozess ein „exzellenter“ Prozess.
- Der Nutzen: Es schafft Freiheit. Der Einsteiger lernt, wie er mit weniger Aufwand das gleiche oder ein besseres Ergebnis erzielt. Es macht das Business gesund und profitabel.
- Das Ziel: Maximale Rentabilität und Reibungslosigkeit im Alltag erreichen.
4. Expansion – Das Skalieren (Das Wachstum)
Erst wenn der Motor reibungslos läuft, gibt man Vollgas. In dieser Phase wird das optimierte System multipliziert.
- Worum geht es? Das Team vergrößern, das Budget erhöhen, neue Märkte erschließen oder die Schlagzahl massiv erhöhen.
- Der Nutzen: Es ermöglicht echtes Wachstum ohne Zusammenbruch. Da die Stufen 1 bis 3 solide sind, führt mehr Volumen nicht zu mehr Chaos, sondern zu mehr Erfolg.
- Das Ziel: Das Business kontrolliert und nachhaltig vergrößern.
Zusammenfassung:
- Im Fundament baust du das Spielfeld auf.
- In der Validierung beweist du, dass du gewinnen kannst.
- In der Effizienz lernst du, wie du leichter gewinnst.
- In der Expansion spielst du in einer größeren Liga.
Element 4 - Die Inhalts-Ebenen (Der Detailgrad)
Innerhalb eines jeden Inhaltsbausteins (z. B. einer Methode) trennen wir die Informationen in vier verschiedene Tiefen. So verhindern wir, dass ein Einsteiger von einer Textwüste erschlagen wird, und erlauben dem Fortgeschrittenen, direkt zum Punkt zu kommen.
1. Mindset – Die mentale Ebene (Die Einstellung)
Bevor wir handeln können, müssen wir verstehen, wie wir uns selbst im Weg stehen. Diese Ebene bereitet den Kopf auf die Veränderung vor.
- Worum geht es? Es geht um das Erkennen von falschen Denkmustern, wie zum Beispiel, dass Planung oft nur der Beruhigung dient, statt echten Fortschritt zu bringen. Es adressiert die Identität und die Disziplin, die hinter einer Aufgabe stehen.
- Der Nutzen: Du verstehst, warum du bisher gescheitert bist (z. B. am „Laserpointer-Effekt“ oder der Suche nach Dopamin durch ständige Neuplanung).
- Das Ziel: Die innere Hürde abbauen, damit die Umsetzung überhaupt erst möglich wird.
2. Information – Die Wissensebene (Das Verständnis)
Hier wird die logische Mechanik erklärt. Es ist das „Futter“ für den Verstand, damit der Nutzer weiß, was er eigentlich tut.
- Worum geht es? Um Definitionen, Zusammenhänge und Frameworks wie z. B. das OKR-System (Objectives & Key Results). Es erklärt z.B. den Unterschied zwischen einem Zustand (Objective) und einem Beweis (Key Result).
- Der Nutzen: Du lernst die Fachsprache und die Logik hinter dem System, sodass du es selbstständig anwenden kannst.
- Das Ziel: Ein klares intellektuelles Bild des Themas erzeugen.
3. Workflow – Die Handlungsebene (Die Anleitung)
Dies ist der operative Teil. Wenn der Kopf bereit ist und das Wissen sitzt, geht es an die Arbeit.
- Worum geht es? Um konkrete Schritte, Zeitblöcke im Kalender und Checklisten. Beispiele sind der 30-minütige „Weekly Check-in“ oder das Blocken von Fokus-Zeit für Wachstum und Systeme.
- Der Nutzen: Du bekommst eine exakte Marschroute und musst nicht mehr raten, was als Nächstes zu tun ist.
- Das Ziel: Die Theorie in eine messbare Handlung übersetzen.
4. Praxis – Die Umsetzungsebene (Das Vorbild)
Nichts hilft mehr als zu sehen, wie es jemand anderes bereits erfolgreich gemacht hat. Hier zeigen wir die „echte Welt“.
- Worum geht es? Um reale Fallbeispiele, ausgefüllte Vorlagen oder Best-Practice-Beispiele. Es zeigt z. B., wie ein konkretes Ziel für die Neukundengewinnung inklusive der dazugehörigen Beweise aussieht.
- Der Nutzen: Du siehst einen Orientierungspunkt für dein eigenes Ergebnis und kannst dein Werk mit dem „Goldstandard“ vergleichen.
- Das Ziel: Sicherheit geben durch Sichtbarkeit von Ergebnissen.
Zusammenfassung:
- Mindset: Du entscheidest dich, ein Hausbauer zu sein und kein Mieter mehr zu sein.
- Information: Du lernst, wie Statik funktioniert und warum ein Haus ein Fundament braucht.
- Workflow: Du nimmst den Bauplan und fängst an, Stein auf Stein zu setzen.
- Praxis: Du schaust dir ein bereits fertiges Haus an, um zu sehen, wie die Anschlüsse perfekt gemacht sind.
Das Koordinatensystem auf einen Blick
Jeder fachliche Inhalt in diesem System wird über vier Koordinaten verortet:
- Bereich (Wo): Marketing, Vertrieb, Fulfillment, Organisation, Strategie – wie Räume in einem Haus
- Typ (Was): Prinzip (Warum), Methode (Wie), Evaluation (Check)
- Phase (Wann): Fundament → Validierung → Effizienz → Expansion – wie Stufen einer Treppe
- Ebene (Wie tief): Mindset → Information → Workflow → Praxis – von der Einstellung bis zum konkreten Beispiel
Du kannst an jedem Punkt einsteigen und dich durch Verknüpfungen navigieren – unabhängig von deinem Erfahrungsstand.