Gesamtübersicht: 2026/2027 PREDICTIONS
Für generisch positionierte Brands: Einzelne kaufbare Angebote, die spezifische Probleme lösen und die nächste Stufe der Zielgruppe freischalten.
Was bedeutet das?
Roadblock-Offers sind die Lösung für Brands, die auf den Markt positioniert sind statt auf eine Zielgruppe – klassische Marketingagenturen, Contentproduktionsagenturen, Design-Agenturen, die „generell alles anbieten".
Das Problem: „Wir machen Contentproduktion, an sich bieten wir alles an. Du kannst dir aussuchen, was du brauchst" – das funktioniert nicht mehr.
Die Lösung: Die eigenen Leistungen in einzelne, kaufbare Teilbereiche (Road-Blocks) runterbrechen, die jeweils ein spezifisches Problem lösen und die nächste Stufe für eine spezifisch- oder grob definierte Zielgruppe freischalten.
Das Prinzip:
- Auf der Oberpositionierung bleiben („Contentproduktionsagentur")
- Aber die Offers als einzelne Road-Blocks anbieten, die Probleme lösen
- So wird man relevant, obwohl man generisch positioniert ist
Warum wird das wichtig?
Generische Positionierungen wie „Wir produzieren Content" oder „Wir machen Marketing" werden zum Grundrauschen. Die Leute binden sich nicht mehr gerne – und das wird noch schlimmer die nächsten zwei Jahre.
Das Katalogmodell
Das ist ein ganz klassisches Modell – der Otto-Katalog hat es miterfunden. Der Kunde kann sich selbst zusammenpicken, was für ihn schlau ist. Das allein schafft schon Vertrauen, weil der Mensch in unsicheren Zeiten am meisten dem vertraut, der am nächsten dran war: sich selbst.
Wie funktioniert das?
Schritt 1: Leistungen in kaufbare Road Blocks runterbrechen
Statt: „Wir machen Contentproduktion"
Besser: Ein Portfolio-Katalog (”Table of Offers”) mit einzelnen Angeboten:
- Contentproduktion für YouTube-Kanäle
- Fullstack Content für LinkedIn-Profile
- Events filmen
Schritt 2: Konkrete Outcomes zeigen
Für jeden Road Block im Katalog:
- Das Vorgehen beschreiben
- Das konkrete Outcome definieren
- Den Preis transparent machen
Schritt 3: Show Reel pro Katalogobjekt
Sobald 2-5 Kunden in einem Bereich existieren → ein Show Reel erstellen, das die Ergebnisse zeigt.
Der Geheimtrick für Kreativagenturen
Einfach nur das Portfolio zeigen – das ist nach wie vor der Geheimtrick für Video-, Foto-, AI-Medienproduktions- und Design-Agenturen. Das Portfolio auf sinnvolle Serviceangebote runterbrechen, dass die Leute sich ihre Medienprojekte selbst zusammenkaufen können. Eigentlich nur ein kleiner Positionierungsswitch - der aber eine riesige Auswirkung hat.
Siehe auch: FRACTIONAL SERVICING – Das gleiche Prinzip für Consulting und Beratungsdienstleistungen.
Siehe auch: ZIELGRUPPENRELEVANZ – Roadblock-Offers schaffen Relevanz trotz generischer Positionierung.
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