Gesamtübersicht: 2026/2027 PREDICTIONS
Aufhören, nur eine Sache zu bewerben – systematisch Touchpoints erschaffen über E-Mail, Content-Serien und Retargeting. Das Business selbst wird zum neuen Targeting (bis 2027).
Was bedeutet das?
Touchpoint-Marketing beschreibt den Paradigmenwechsel weg von einzelnen Anzeigen hin zu einem systematischen Netzwerk von Berührungspunkten. Die zentrale Erkenntnis:
- Bisher: Das Creative ist das Targeting auf der Plattform
- Zukünftig: Das gesamte Business (bzw der Wert aller Touchpoints )ist das Targeting
Es geht nicht mehr darum, nur eine Sache an die Zielgruppe zu bewerben. Stattdessen werden über verschiedene Kanäle und Zeitpunkte hinweg konstant Touchpoints erschaffen – um präsent zu sein/bleiben und nicht im Grundrauschen unterzugehen.
Warum wird das wichtig?
Als Beispiel ein verbreiteter Irrtum bei Agenturinhabern und Dienstleistern: „Wenn der Kunde von alleine gegangen ist, muss er auch von alleine wiederkommen." Das ist falsch – der Kunde ist auch nicht von alleine gekommen. Er kommt auch nicht von alleine zurück.
Die größeren Brands in fast jedem Markt haben 2025 bereits aggressiv Touchpoint-Marketing angegangen – als Grundlage für ihre Retention-Strategien.
Das versteckte Angebots-Problem
Oft werden neue Angebote entwickelt – und die einzigen, die davon wissen, sind das Unternehmen selbst und die wenigen Leute, mit denen diese Woche in der Akquise gesprochen wurde. Touchpoints lösen dieses Problem.
Wie funktioniert das?
Praktische Touchpoint-Kanäle:
- E-Mail-Newsletter mit regelmäßigen Updates
- Serienmäßige Content-Formate, die immer wieder Berührungspunkte schaffen
- Frequenz-Retargeting-Kampagnen für Bestandskunden
- Jahres-, Wochen-, oder Monatsrückblicke + Entwicklungs-News an bestehende Kontakte
Der Agentur-Trick:
Ein Quartalsrückblick an Bestandskunden – „So haben wir uns entwickelt, wir haben diese Angebote dazu gebaut" – führt bei größeren Agenturen dazu, dass die Telefone klingeln. Bei kleineren kommen Mails: „Ich wusste gar nicht, dass ihr das auch anbietet."
Touchpoints für die Maschine sichtbar machen:
- Facebook Pixel auf YouTube Videos
- Pixel auf E-Mail Opens (Facebook, Google, TikTok)
- Tracking im CRM bei wichtigen Kundenaktionen
- Alle relevanten Events tracken, wo es technisch möglich ist
Der technische Aspekt
Nicht jeder Touchpoint lässt sich tracken. Aber überall, wo es technisch möglich ist, sollten die Daten erfasst werden. Je mehr die Plattformen über die Customer Journey wissen, desto besser können sie optimieren.
Siehe auch: RETENTION-OFFER – die konkreten Angebote, die über die Touchpoints kommuniziert werden.
Siehe auch: ‣ – Touchpoints müssen für die Zielgruppe relevant sein, um zu wirken.
Vorherige Prediction…
Weiter mit...
Weiterführende Inhalte…
Hast du Fragen zu diesem Thema?
Wir freuen uns wirklich darauf, von dir zu hören. Nutze einfach das Formular, um uns deine Fragen, Gedanken, Anmerkungen oder auch ehrliche Kritik zu senden. Jede Rückmeldung hilft uns, besser zu werden und die Inhalte noch hilfreicher für dich zu gestalten. Danke, dass du dir die Zeit nimmst, mit uns in Kontakt zu gehen!
Wenn dein Business gerade dich braucht, statt umgekehrt – komm jetzt in die Community.
Hier findest du Struktur, erprobte Lösungen und Austausch mit Unternehmern, die ihr Business systematisch aufstellen und zukunftssicher machen.